Ärzte Zeitung online, 29.12.2008

Sechs Stunden ohne Behandlung in Notaufnahme - Franzose gestorben

PARIS (dpa). Wegen Personalmangels im Notfalldienst ist ein Franzose nach einem Herzanfall sechs Stunden unbehandelt geblieben und schließlich gestorben. Der 56-Jährige hatte am Samstagabend in seiner Wohnung in Massy bei Paris einen Herzanfall erlitten.

Der Rettungsdienst bemühte sich vergeblich um eine Spezialuntersuchung in einem der 27 Krankenhäuser der Region Ile de la France, wie die Zeitung "Le Figaro" am Montag berichtete. Die Berufsvereinigung der Notärzte erklärte, dass wegen der Feiertage nicht ausreichend Personal im Einsatz gewesen sei. "Es gibt nicht genügend Geld, um Aushilfskräfte zu finanzieren", kritisierte der Verband. Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot forderte die Aufklärung des Vorfalls.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »