Ärzte Zeitung online, 05.01.2009

Wieder Ebola-Fieber im Kongo ausgebrochen

GENF (dpa). Im Kongo ist erneut das Ebola-Fieber ausgebrochen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mitteilte, sind bisher drei Fälle von einem Labor bestätigt worden. Außerdem gebe es 36 Verdachtsfälle, zwölf davon bei inzwischen gestorbenen Menschen. Weitere 184 Personen, die sich möglicherweise infiziert haben, werden beobachtet.

Das in Zentralafrika vorkommende Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Es führt in 50 bis 80 Prozent der Fälle zum Tod. Trotz intensiver Forschung gibt es weder eine vorbeugende Impfung noch ein Heilmittel.

Nach einer Inkubationszeit von zwei Tagen bis drei Wochen führt die Krankheit spätestens innerhalb von zwei Tagen zum Tod. Zu den Symptomen des Ebola-Fiebers gehören hohe Temperatur, Magen- Darm- Leiden, Geschwüre an Gaumen und Zahnfleisch, Hautausschlag, Bewusstseinstrübungen, Zittern und starke innere Blutungen.

Topics
Schlagworte
Gesundheitspolitik international (7854)
Organisationen
WHO (3062)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »