Ärzte Zeitung online, 05.02.2009

UNICEF: Täglich 8000 Genitalverstümmelungen an Mädchen

KÖLN (dpa). Täglich werden weltweit mehr als 8000 Mädchen an ihren Genitalien beschnitten. Darauf hat das UN-Kinderhilfswerk UNICEF zum "Internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung" an diesem Freitag hingewiesen.

Obwohl die Genitalverstümmelung fast überall verboten ist, sei sie noch in mindestens 26 afrikanischen Ländern und im Jemen verbreitet.

"Mädchenbeschneidung ist eine Menschenrechtsverletzung - auch wenn immer häufiger ein steriles Skalpell an die Stelle von schmutzigen Glasscherben oder Rasierklingen tritt", sagte die stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Maria von Welser, am Donnerstag laut Mitteilung in Köln. Dank verschiedener Aufklärungskampagnen wachse jedoch in vielen betroffenen Ländern der Widerstand gegen die schmerzhafte und oft lebensgefährliche Beschneidung.

www.unicef.de

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