Ärzte Zeitung online, 21.04.2009

Weniger Babys in Asien

BANGKOK (dpa). Das Bevölkerungswachstum in Asien ist auf 1,1 Prozent gesunken - und damit so niedrig wie in keiner anderen Entwicklungsregion der Welt. Im Mittel bekommt jede Frau noch 2,4 Kinder, wie aus dem neuen statistischen Jahrbuch hervorgeht, das die UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für die Asien- und Pazifikregion (ESCAP) am Dienstag in Bangkok vorgestellt hat. Vor fünf Jahren waren es noch 2,9.

Bei einer Rate unter 2,1 beginnt die Bevölkerung zu schrumpfen. In 16 Ländern werden bereits so wenig Kinder geboren, dass die Bevölkerung zu schrumpfen beginnt, darunter China, Thailand und Russland.

Mehr als drei Kinder pro Frau kommen unter anderem noch in Afghanistan, Bangladesch, Indien, Pakistan und auf den Philippinen zur Welt.

Dem Statistikbuch zufolge sind im vergangenen Jahr mindestens 223 000 Menschen in Asien bei Naturkatastrophen ums Leben gekommen. Bis September ereigneten sich 128 Katastrophen - vor allem Erdbeben, Überschwemmungen und Taifune. Davon waren insgesamt 101 Millionen Menschen betroffen. Es entstand ein Schaden von mehr als 103 Milliarden Dollar (80 Milliarden Euro).

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In China werden Millionen Männer keine Frau finden

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