Ärzte Zeitung online, 19.06.2009

Erstmals hungern über eine Milliarde Menschen

Rom (dpa). Der dramatisch wachsende Hunger in der Welt überschreitet in diesem Jahr als Folge der Weltwirtschaftskrise eine traurige historische Schwelle: Erstmals leiden über eine Milliarde Menschen unter Hunger und Unterernährung.

Jeder Sechste und insgesamt 100 Millionen Menschen mehr als 2008: Diese alarmierenden Zahlen legte die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) am Freitag in Rom vor.

"Diese lautlose Hungerkrise gefährdet erheblich den Weltfrieden und die Sicherheit", warnte Jacques Diouf, Generaldirektor der FAO: "Wir brauchen dringend einen breiten Konsens darüber, dass der Hunger in der Welt völlig und rasch ausgerottet wird." Die notwendigen Programme dafür müssten endlich auf den Weg kommen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »