Ärzte Zeitung online, 31.08.2009

EU plant Telefonnummer für ärztlichen Bereitschaftsdienst

MÜNCHEN/HAMBURG (dpa). Die Europäische Union (EU) will eine einheitliche Telefonnummer für ärztliche Bereitschaftsdienste einführen. Dafür soll die Nummer 116 117 eingerichtet werden, so das Magazin "Focus". Eine entsprechende Entscheidung der Kommission könne im Oktober fallen, teilte der Europa-Abgeordnete Thomas Ulmer (CDU) mit.

Bereits vor genau zwei Jahren hatten die Kassenärztlichen Vereinigungen angekündigt, die Rufnummer bundesweit einzurichten. Dies sollte bis Ende 2008 geschehen, bis heute existiert die Nummer aber noch nicht.

Die neue Telefonnummer soll Menschen helfen, schneller und unkomplizierter einen Bereitschaftsdienst zu erreichen. "Wer einen akuten Notfall hat, sollte dann weiterhin die 110 und 112 wählen - wer aber beispielsweise am Wochenende mit einer Grippe oder einem verstauchten Knöchel im Bett liegt, kann sich mit der neuen Nummer schnell Hilfe nach Hause holen", sagte im August 2007 der Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Roland Stahl.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gröhes Sonnenschein-Politik

Bei der Eröffnung des Ärztetags weiß sich der Gesundheitsminister bei Partnern. Kritik hat Gröhe nur für den Koalitionspartner übrig und freut sich auf ein Wiedersehen beim Ärztetag 2018. mehr »

Berichte, Videos und Tweets rund um den Deutschen Ärztetag

Begleiten Sie den 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg mit uns online. Die "Ärzte Zeitung" berichtet vom 23.-26.5. live und aktuell über alle wichtigen Ereignisse und Debatten. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »