Ärzte Zeitung online, 31.08.2009

EU plant Telefonnummer für ärztlichen Bereitschaftsdienst

MÜNCHEN/HAMBURG (dpa). Die Europäische Union (EU) will eine einheitliche Telefonnummer für ärztliche Bereitschaftsdienste einführen. Dafür soll die Nummer 116 117 eingerichtet werden, so das Magazin "Focus". Eine entsprechende Entscheidung der Kommission könne im Oktober fallen, teilte der Europa-Abgeordnete Thomas Ulmer (CDU) mit.

Bereits vor genau zwei Jahren hatten die Kassenärztlichen Vereinigungen angekündigt, die Rufnummer bundesweit einzurichten. Dies sollte bis Ende 2008 geschehen, bis heute existiert die Nummer aber noch nicht.

Die neue Telefonnummer soll Menschen helfen, schneller und unkomplizierter einen Bereitschaftsdienst zu erreichen. "Wer einen akuten Notfall hat, sollte dann weiterhin die 110 und 112 wählen - wer aber beispielsweise am Wochenende mit einer Grippe oder einem verstauchten Knöchel im Bett liegt, kann sich mit der neuen Nummer schnell Hilfe nach Hause holen", sagte im August 2007 der Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Roland Stahl.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »