Ärzte Zeitung online, 01.10.2009

US-Milliardenprogramm für medizinische Forschung

WASHINGTON (dpa). Die US-Regierung will die medizinische Forschung mit einer Geldspritze in Höhe von fünf Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro) fördern. Wie Präsident Barack Obama am Mittwoch in Bethesda (Bundesstaat Maryland) mitteilte, kommt das Geld aus dem 787-Milliarden-Dollar-Konjunkturprogramm, das im Februar verabschiedet wurde.

Die Maßnahme werde nicht nur für große Fortschritte auf medizinischem Gebiet sorgen, sondern auch Zehntausende neue Arbeitsplätze schaffen, versprach Obama bei einem Besuch im Nationalen Gesundheitsinstitut (NIH).

Nach den Worten des Präsidenten ist es die bisher größte Kapitalinfusion in die biomedizinische Forschung. Demnach sollen allein mehr als eine Milliarde Dollar in die Genforschung gesteckt werden. Die US-Regierung erhofft sich davon möglicherweise entscheidende Fortschritte bei der Bekämpfung von Krebs, Herz-, Lungen-und Blutkrankheiten sowie Autismus.

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