Ärzte Zeitung online, 02.11.2009

Obama hebt Einreiseverbot für HIV-infizierte Ausländer auf

WASHINGTON (dpa). Nach beinahe einem Vierteljahrhundert dürfen Ausländer mit HIV oder Aids wieder in die USA einreisen. US-Präsident Barack Obama kündigte am Freitag an, ein entsprechendes, 22 Jahre altes Verbot werde zum Januar aufgehoben. Ziel sei, das mit der Krankheit verbundene Stigma zu beseitigen.

"Im Kampf gegen die weltweite Aids-Pandemie sind wir weltweit führend, aber wir sind noch immer einer von nur einem Dutzend Staaten, der Menschen mit HIV die Einreise verwehrt", teilte der US-Präsident mit. Das Verbot habe "mit Angst zu tun, nicht mit Fakten". Die politischen Bemühungen, das Verbot aufzuheben, hatten bereits unter Obamas Vorgänger George W. Bush begonnen, der milliardenschwere Programme für den Kampf gegen Aids in Afrika aufgelegt hatte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »