Ärzte Zeitung, 14.01.2010

Krebs wird bei vielen Briten immer noch zu spät erkannt

LONDON (ast). In Großbritannien sterben jährlich bis zu 10 000 Patienten, weil bei ihnen Krebs zu spät diagnostiziert wurde. Das geht aus einem neuen Report hervor, den vor kurzem Professor Mike Richards vorgelegt hat.

Richards, National Cancer Director im Department of Health, berät die britische Regierung mit Blick auf eine Verbesserung der onkologischen Versorgung. Demnach ist in Großbritannien die Vorsorge bei Lungen-, Darm- und Brustkrebs immer noch besonders lückenhaft. Diese Krebsarten sind in Großbritannien nach Aussagen von Richards Ursache für 40 Prozent aller Krebs-Todesfälle.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »