Ärzte Zeitung online, 16.02.2010

UNICEF-Gesandte nach Aids-Debatte aus Gambia ausgewiesen

NAIROBI/BANJUL (dpa). Die gambische Regierung hat die Landesbeauftragte des UN-Kinderhilfswerks UNICEF des Landes verwiesen. Min-Whee Kang sei inzwischen in der senegalesischen Hauptstadt Dakar eingetroffen, berichtete das senegalesische Nachrichtenportal Jollof News unter Berufung auf örtliche UNICEF-Vertreter.

In einem UNICEF-Bericht war kürzlich von Menschenrechtsverletzungen und Einschränkungen der Pressefreiheit in Gambia die Rede gewesen. Auch über Aids bei Kindern wurde darin berichtet. Das Thema gilt in Gambia als Tabu.

Präsident Yahya Jammeh hat wiederholt erklärt, er könne dank göttlicher Eingebung mit einem Kräutermix die Immunschwächekrankheit heilen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »