Ärzte Zeitung, 12.04.2010

Gerichtsmedizin vor aufwändiger Aufgabe

MOSKAU (dpa). Nach dem Flugzeugabsturz in Smolensk, bei dem der polnische Präsident Lech Kaczynski starb, sind viele der Todesopfer nach Moskau zur gerichtsmedizinischen Untersuchung gebracht worden. Spezialisten sollen die Leichen identifizieren, teilte die Staatsanwaltschaft am Sonntag in Moskau mit.

Den Leichnam von Polens Staatschef hatte bereits dessen Zwillingsbruder Jaroslaw Kaczynski am Vorabend bei einem Besuch in Smolensk in Augenschein genommen. Weltweit gab es Trauer nach dem Tod von Kaczynski und den anderen Opfern der Katastrophe vom Samstag. Nach Angaben der Moskauer Ermittler ist die gerichtsmedizinische Arbeit besonders aufwändig, weil viele Passagiere bei dem Aufprall zerrissen worden waren.

Die ersten Leichen waren bereits am Samstag mit Hubschraubern in die russische Hauptstadt gebracht worden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »