Ärzte Zeitung, 12.04.2010

Gerichtsmedizin vor aufwändiger Aufgabe

MOSKAU (dpa). Nach dem Flugzeugabsturz in Smolensk, bei dem der polnische Präsident Lech Kaczynski starb, sind viele der Todesopfer nach Moskau zur gerichtsmedizinischen Untersuchung gebracht worden. Spezialisten sollen die Leichen identifizieren, teilte die Staatsanwaltschaft am Sonntag in Moskau mit.

Den Leichnam von Polens Staatschef hatte bereits dessen Zwillingsbruder Jaroslaw Kaczynski am Vorabend bei einem Besuch in Smolensk in Augenschein genommen. Weltweit gab es Trauer nach dem Tod von Kaczynski und den anderen Opfern der Katastrophe vom Samstag. Nach Angaben der Moskauer Ermittler ist die gerichtsmedizinische Arbeit besonders aufwändig, weil viele Passagiere bei dem Aufprall zerrissen worden waren.

Die ersten Leichen waren bereits am Samstag mit Hubschraubern in die russische Hauptstadt gebracht worden.

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