Ärzte Zeitung online, 08.06.2010

EU-Minister einig über Patientenrechte

LUXEMBURG (dpa). Im Streit um die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung haben die EU-Staaten eine Einigung erzielt. Bei ihrem Treffen am Dienstag in Luxemburg beauftragten die Gesundheitsminister Belgien, das Dossier bis zum Jahresende unter Dach und Fach zu bringen.

Belgien übernimmt im Juni die EU-Ratspräsidentschaft und leitet damit für sechs Monate alle Verhandlungen der europäischen Institutionen. Als letzten und größten Streitpunkt räumten die Minister die Frage der Gesundheitsversorgung deutscher oder britischer Rentner in Spanien aus dem Weg, hieß es aus Verhandlungskreisen. Im Herbst könnten nun die Verhandlungen mit dem Europaparlament beginnen, das der Richtlinie ebenfalls zustimmen muss.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »