Ärzte Zeitung online, 20.09.2010

UN wollen Armut auf der Erde beseitigen

NEW YORK (dpa). Mit dem am Montag (20.9.) in New York beginnenden Armutsgipfel wollen die Vereinten Nationen bei der Bekämpfung von Hunger und Krankheit einen großen Schritt vorankommen. Im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz, zu der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nach New York gereist ist, stehen die sogenannten Millenniumsziele.

Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen hatten im Jahr 2000 acht "Jahrtausendziele" formuliert. Dazu gehören etwa die Halbierung der Zahl der Hungernden und der extrem Armen, eine deutliche Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit und mehr Bildung bis 2015.

Der "Zweidrittelgipfel" soll eine Zwischenbilanz vor den letzten fünf Jahren des Mammutprojektes ziehen. Bereits formuliert ist ein Abschlussdokument, das die Staats- und Regierungschefs und Minister aus fast allen der 192 UN-Mitgliedsstaaten am Mittwoch verabschieden wollen. Darin würdigen sie die Erfolge, bekennen sich aber zugleich zu der Arbeit, die noch vor der Weltgemeinschaft liege.

Tatsächlich ist der Hunger auf der Welt in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Das ist allerdings vor allem dem Aufschwung in China, Indien und anderen asiatischen Staaten zu verdanken. In Afrika sind die Erfolge hingegen gering.

Lesen Sie dazu auch:
Der Welt droht ein Hungerjahrhundert
Kürzungspläne für Hilfsfonds lösen Empörung aus
Weniger HIV-Neuinfizierte in Schwarzafrika
Initiative gegen Tuberkulose bei HIV

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »