Ärzte Zeitung, 28.09.2010

Zuckerzusatz in Fruchtsäften soll künftig tabu sein

BRÜSSEL (taf). Deutsche sind mit 43 Litern pro Kopf und Jahr Weltmeister beim Fruchtsäftetrinken und werden dabei immer dicker. Fruchtsäfte sollen daher künftig frei von Zuckerzusatz angeboten werden. Dürfen Fruchtsafthersteller bisher pro Liter bis zu 15 Gramm Rohr- oder Rübenzucker beimischen, soll dies mit der EU-Richtlinie für Lebensmittelzusätze künftig verboten werden. Eine zusätzliche Zuckerung ist an sich unnötig: Apfel-, Kirsch- und Orangensäfte weisen einen natürlichen Fruchtzuckeranteil von bis zu zehn Gramm pro Liter auf. Bei Fruchtnektaren muss der Fruchtanteil derzeit mindestens 50 Prozent betragen, aber die Angaben zum Zuckerzusatz finden sich nur im Kleingedruckten. Auch das will die EU-Kommission ändern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »