Ärzte Zeitung online, 04.01.2011

Britanniens Ärzte kritisieren gekürzten Etat als Gefahr für Krankenhaushygiene

LONDON (ast). Britische Klinikärzte fürchten eine Verschlechterung der Krankenhaushygiene als Folge der Etatkürzungen durch die Regierung Cameron. Zahlreiche Mediziner wiesen kürzlich vor Journalisten in London darauf hin, dass die Abschaffung der Health Protection Agency (HPA) und anderer Aufsichtsstellen innerhalb des staatlichen Gesundheitsdienstes "gefährlich" sei.

"Je weniger Kontrolle der Hygiene, desto größer die Gefahren für Patienten, sich im Krankenhaus zu infizieren", warnte Professor Hugh Pennington (London). Britische Medien berichteten, dass sich immer mehr Patienten bei Klinikaufenthalten im Ausland mit multiresistenten Krankheitskeimen infizierten. Das gelte besonders für Briten, die - um Geld zu sparen - für eine Operation nach Indien oder Pakistan reisten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »