Ärzte Zeitung online, 18.11.2010

WHO fordert bessere Überwachung von Malaria-Resistenzen

GENF (dpa). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor zunehmenden Resistenzen gegen Malaria-Medikamente gewarnt.

Nur rund ein Drittel der Länder, in denen die Krankheit vorkommt, achte auf die Wirksamkeit der Arzneien. Das geht aus einem am Donnerstag in Genf vorgestellten Malaria-Weltbericht hervor. WHO-Experte Pascal Ringwald rief zu "größerer politischen Entschlossenheit" auf.

Im Februar 2009 hatte die WHO Resistenzen gegen das Malaria-Mittel Artemisinin an der thailändisch-kambodschanischen Grenze bestätigt. Die könnte auch anderswo auftreten, vor allem in Afrika, heißt es in dem Bericht.

Jährlich erkranken nach WHO-Angaben 250 Millionen Menschen an Malaria. In etwa einer Million Fälle endet die Krankheit tödlich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »