Samstag, 18. Mai 2013
Ärzte Zeitung online, 29.11.2010

China: Erstklässler mit HIV wird der Schule verwiesen

SHANGHAI (eb). Sechs Jahre alt und HIV-positiv: Weil ein angehender Erstklässler in China den Aidserreger HIV in sich trägt, darf er nicht die Schule besuchen.

Die Grundschule in der Region Guangxi Zhuang, in der er eingeschult werden sollte, habe seine Aufnahme verweigert, berichtet die Online-Ausgabe der Tageszeitung "Shanghai Daily".

Zuvor hätten sich die Eltern anderer Kinder an die Schulleitung gewandt und gegen seine Einschulung interveniert.

Der Junge soll ein Waise sein. Seit dem Tod seines Vaters im Sommer soll er in einem Dorf nahe der Stadt Liuzhou ein isoliertes Leben geführt haben. Sein Vater soll ebenfalls HIV-positiv gewesen sein. Kurz nach dessen Tod wurde der Junge ebenfalls positiv getestet.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Transplantation: BÄK-Richtlinien sollen unter die Lupe

Das Transplantationsgesetz im Umbruch: Innerhalb von einem Jahr könnte es zum vierten Mal geändert werden - jetzt wegen der BÄK-Richtlinien. Auch eine neue Strafvorschrift ist möglich. mehr »

Einbußen errechnet: So teuer kommt Ärzte die Bürgerversicherung

Kommt der einheitliche Krankenversicherungs­markt nach der Bundestagswahl, geht es Ärzten an den Geldsäckel. Wie stark, hat jetzt der PVS-Verband errechnet. Für bestimmte Fachgruppen sind Einbußen von bis zu 40 Prozent des Praxishonorars zu erwarten. mehr »

Vorsicht bei Mett: Geflügel nicht mehr größtes Salmonellenrisiko

Wer Eier oder Hähnchen isst, ist besonders gefährdet für Salmonellen, hieß es noch vor Jahren. Mittlerweile sind andere Lebensmittel riskant. mehr »