Ärzte Zeitung, 16.06.2011

In vielen US-Counties ist Lebenserwartung gering

SEATTLE (eis). Die Lebenserwartung in vielen US-Counties ist niedriger als in anderen Industrieländern.

Das berichtet das US-Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) in Seattle (Popul Health Metrics 2011; 9: 16).

In einigen Landkreisen im Staat Mississippi beträgt danach die Lebenserwartung nur 74,5 Jahre (Frauen) und 67 Jahre (Männer). Das ist weniger als in Honduras, El Salvador und Peru.

Die verringerte Lebenserwartung wird weniger auf Unterschiede bei ethnischen Gruppen oder Wirtschaftskraft zurückgeführt sondern vielmehr mit Adipositas, Rauchen und anderen Risikofaktoren erklärt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »