Ärzte Zeitung, 16.01.2012

MedTech-Branche sieht Potenzial in Nordafrika

BERLIN (maw). Von den nordafrikanischen Staaten Algerien, Tunesien und Libyen erhofft sich die deutsche Medizintechnikbranche nach Angaben des Branchenverbandes Spectaris im Nachgang zum Arabischen Frühling große Chancen.

So sehe der algerische Fünfjahresplan beispielsweise für die Jahre 2010 bis 2014 Ausgaben in Höhe von 6,3 Milliarden Euro mit einem Bau von 127 neuen Krankenhäusern sowie weiteren Spezialkliniken vor.

Die deutschen Medizintechnikausfuhren nach Algerien lagen laut Spectaris 2011 nach vorläufigen Angaben mit 23,8 Millionen Euro um elf Prozent über dem Niveau von 2010.

Tunesien habe den regional am weitesten entwickelten Markt für Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen. Die Ausfuhren deutscher Medizintechnik nach Tunesien seien von rund 14,4 Millionen Euro in 2010 auf rund 15,8 Millionen Euro in 2011 gewchsen.

In Libyen fehle es angesichts des blutigen Sturzes des Machthabers Gaddafi an allem.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »