Ärzte Zeitung, 20.12.2012

Österreich

Reform soll niedergelassene Ärzte stärken

WIEN. Bund, Länder und Sozialversicherungen in Österreich haben sich auf eine Reform des Gesundheitswesens geeinigt.

Das teilte das österreichische Bundesministerium für Gesundheit kürzlich mit. Mit der Reform wird auf die steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen reagiert.

Zugleich soll es modernisiert werden. Dafür sollen bis 2016 jährlich 3,6 Prozent mehr Geld ins System fließen. Damit sollen vor allem die ambulante Primärversorgung durch niedergelassene Ärzte sowie Prävention und Gesundheitsförderung gestärkt werden.

So soll die bedarfsorientierte Versorgungs- und Leistungsdichte im akutstationären und ambulanten Bereich neu festgelegt werden.

Dabei soll der Anteil tagesklinischer und ambulanter Leistungen steigen. Bund und Länder sollen Versorgungs- und Finanzziele definieren und prüfen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Massive Technik-Pannen behindern Ärztetag

Nicht einsehbare Anträge, verschobene Abstimmungen: Technische Probleme machen Delegierten und Journalisten gestern unmd heute auf dem Ärztetag arg zu schaffen. mehr »