Ärzte Zeitung online, 20.05.2015

Griechenland

Streik in Krankenhäusern

ATHEN. Ärzte, Pflege- und Verwaltungspersonal griechischer Krankenhäuser sind am Mittwoch in einen 24-stündigen Streik getreten.

Nach Gewerkschaftsaussagen protestieren sie gegen die stufenweise "Auflösung des Gesundheitssystems".

Die Lage sei dramatisch. Allein das größte Krankenhaus von Athen "Evangelismos" benötige fünf Millionen Euro, um weiter einigermaßen funktionieren zu können, sagte der Vertreter der Gewerkschaft der Krankenhausärzte, Ilias Sioras, im griechischen Fernsehen.

Landesweit seien 4500 Planstellen nicht besetzt.

Es fehlen Handschuhe

Wie die Pflegepersonal-Gewerkschaft mitteilte, gibt es in einigen Krankenhäusern wegen des Geldmangels sogar keine Watte oder Handschuhe mehr. Diese müssten Verwandte der Patienten in umliegenden Apotheken besorgen.

Die griechische Ärzteschaft erklärte, dass trotz des Streiks die Behandlung dringender Fälle sichergestellt sei. (dpa)

[21.05.2015, 13:39:44]
Heidemarie Heubach 
und die "Gläubiger" verdienen dran!
- welche Schande, mitten in Europa! zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »