Ärzte Zeitung, 26.02.2016

Olympia-Ausschluss

Kenia arbeitet mit Hochdruck an Gesetz

NAIROBI. Die kenianische Regierung und der skandalumwitterte Leichtathletik-Verband des afrikanischen Landes wollen offenbar mit aller Macht einen Olympia-Ausschluss ihrer Athleten verhindern. Medienberichten zufolge wird das Kabinett dem Parlament in Nairobi in der kommenden Woche ein Anti-Doping-Gesetz zur Abstimmung vorlegen. Danach soll gedopten Sportlern bis zu drei Jahren Haft drohen.

Man arbeite "hinter den Kulissen", damit das vorgeschlagene Gesetz verabschiedet werde, sagte Kenias Sportminister Hassan Wario. Nach einem Bericht von "Athletics International" kündigte er außerdem an, Kenias umstrittene Anti-Doping-Agentur künftig mit rund drei Millionen Dollar pro Jahr zu unterstützen. (dpa)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die eine für alle?

Sollen alte Menschen zur Prävention generell eine Kombination aus Blutdrucksenker, Statin und ASS bekommen? Eine Studie hat sich mit der Frage beschäftigt - und kommt zu einer Antwort. mehr »

Diabetesrisiko unter Antipsychotika stark erhöht

Jugendliche und junge Erwachsene entwickeln unter Antipsychotika gehäuft einen Typ-2-Diabetes. Das liegt nur zum kleinen Teil an der psychischen Störung. mehr »

Noch schnell Abrechnungserlaubnis sichern!

Die Leistungen der palliativmedizinischen hausärztlichen Versorgung sind an keine spezielle Qualifikation gebunden. Doch das scheint nicht in Stein gemeißelt. Kluge Ärzte bauen deshalb vor. mehr »