Ärzte Zeitung, 19.11.2015

Ärzte an Unfallkliniken

3,9 Prozent mehr Gehalt in zwei Stufen

BERLIN. Ärzte an Unfallkliniken erhalten rückwirkend zum 1. Juli dieses Jahres 1,6 Prozent mehr Gehalt. Eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent wird es zum 1. Juli 2016 geben.

Darauf haben sich der Marburger Bund (MB) und der Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (KUV) geeinigt. Zudem würden neue Entgeltstufen in allen Vergütungsgruppen geschaffen.

So könnten auch längere Qualifizierungszeiten in den jeweiligen Vergütungsgruppen sachnäher und qualitätsorientierter abgebildet werden, heißt es in einer Mitteilung des MB.

Mit diesen Strukturveränderungen habe der Tarifabschluss ein Gesamtvolumen von etwa fünf Prozent. Die Tarifeinigung gilt für rund 1000 Ärzte an zehn Unfallkliniken.

Am Unfallkrankenhaus Berlin gibt es einen Haustarifvertrag. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »