Ärzte Zeitung online, 27.06.2014

GMK

Länderminister beraten über Sprachtests

In Deutschland sind Ärzte aus dem Ausland willkommen. Aber wie viel Deutsch muss ein Mediziner können, um sich Patienten verständlich zu machen? Darüber beraten die Gesundheitsminister in Hamburg.

HAMBURG. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Freitagmittag um 13 Uhr die Ergebnisse ihrer zweitägigen Beratungen in Hamburg vorstellen. Thema waren neben dem demografischen Wandel die Sprachkenntnisse von ausländischen Ärzten in Deutschland.

Die Vorsitzende der Ministerrunde, Hamburgs Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), hatte vor Beginn der Konferenz bundesweit einheitliche Überprüfungen gefordert.

Wichtig sei, dass sich Ärzte aus anderen Ländern nicht nur in Fachgesprächen mit ihren deutschen Kollegen verständigen könnten - sondern auch in der Lage seien, mit ihren Patienten in Umgangssprache über Diagnose und Behandlung zu reden.

Laut Bundesärztekammer waren Ende vergangenen Jahres mehr als 31.000 ausländische Ärzte in Deutschland tätig, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem die Zahl der Mediziner aus Rumänien, Griechenland, Ungarn, Bulgarien und Syrien nahm zu. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »