Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 22.02.2013

Beschneidung

Keine Ermittlungen gegen Rabbiner

Schutz durch das neue Beschneidungs-Gesetz: Ein fränkischer Rabbiner muss keine Ermittlungen fürchten. Ein Arzt aus Hessen hatte ihn angezeigt.

HOF. Mit seinen vorgenommenen Beschneidungen hat sich der fränkische Rabbiner David Goldberg aus Sicht der Staatsanwaltschaft Hof nicht strafbar gemacht. Die Anklagebehörde wird daher nicht gegen ihn ermitteln, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Ein Arzt aus Hessen hatte den jüdischen Geistlichen vergangenes Jahr angezeigt, da dieser Beschneidungen an neugeborenen männlichen Säuglingen nach jüdischem Ritus vornimmt.

Die Staatsanwaltschaft verwies auf die gesetzliche Neuregelung, die Beschneidung aus religiösen Gründen in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen weiter erlaubt.

Das Thema sorgte im vergangenen Jahr für Aufregung, nachdem ein Kölner Gericht die rituelle Beschneidung als Körperverletzung gewertet hatte. (dpa)

Topics
Schlagworte
Beschneidung (62)
Recht (12048)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »