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Modul: Eine migrationsmedizinische Herausforderung? Die ambulante Versorgung Geflüchteter

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Ärzte Zeitung online, 07.09.2015

NRW-Gesundheitsministerin

"Qualifikation von Migranten rasch nutzen"

DÜSSELDORF. In der Debatte über die Herausforderungen durch die hohen Flüchtlingszahlen sollten die positiven Aspekte der Zuwanderung nicht vergessen werden - gerade im Gesundheitswesen.

Darauf hat NRW- Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) beim Sommerempfang von KV und Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf aufmerksam gemacht.

Viele aus Syrien und anderen Ländern stammende Menschen seien in ihrer Heimat im Gesundheitswesen tätig gewesen. "Wir müssen die Chance nutzen und diese Menschen schnell integrieren", forderte sie. Für die Integration sei es notwendig, den Flüchtlingen schnell die Möglichkeit zu geben, Deutsch zu lernen.

"Wir können die medizinische Unterstützung der Flüchtlinge damit verbessern, dass wir muttersprachliche Ärzte schnell ins System bekommen", erläuterte sie.

Steffens appellierte an die Ärzteschaft, sich in der medizinischen Versorgung der Migranten in den Erstaufnahmeeinrichtungen und später in den Kommunen zu engagieren. (iss)

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