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Modul: Eine migrationsmedizinische Herausforderung? Die ambulante Versorgung Geflüchteter

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Ärzte Zeitung, 01.04.2016

Flüchtlinge in Idomeni

Zahnärzte erbitten Spenden für Nothilfe

BERLIN/IDOMENI. Die Bundeszahnärztekammer und das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) wollen das Deutsche Rote Kreuz bei der Nothilfe für die bis zu 14.000 Flüchtlinge unterstützen, die nach der Grenzschließung Mazedoniens im Auffanglager nahe dem griechischen Grenzort Idomeni gestrandet sind.

"Sie müssen dort ohne ausreichende medizinische Versorgung auskommen", verdeutlicht HDZ-Vorsteher Dr. Klaus Winter. (maw)

Hilfswerk Deutscher Zahnärzte, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, IBAN: DE28 300 60601 000 4444 000 BIC: DAAEDEDD, Stichwort: Idomeni

[01.04.2016, 23:17:14]
Dr. Horst Grünwoldt 
Zahn-Nothilfe
Die orientalischen Migranten nach Griechenland sind gewiß nicht wegen einer zahnärztlichen Nothilfe auf der Flucht aus ihren maroden Herkunftsländern. Obwohl auch schon aus Dritte-Welt-Ländern ein gewisser Gesundheits-Tourismus unter der Flüchtlings-Flagge bekannt geworden ist.
Sie dürften zuerst wohl allgemein-medizinische Unterstützung in den miserablen Bedingungen des Auffanglagers Idomeni benötigen.
Dass dort sogar die Bundeszahnärztekammer sich engagiert und ein Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) tätig wird, ist gewiß ehrenhaft. Und dass die zum Spendensammeln für die teuren Untersuchungen und Behandlungen aufrufen müssen, ist auch klar...
Soll denn in der provisorischen Kurzzeit-Unterkunft auch ein zahnärztlicher Dienst etabliert werden für die überwiegend jungen Migranten? Und wird der nicht vorübergehend aus Mitteln der WHO-Nothilfe unterhalten?
Jedenfalls wird ja bei der Ankunft in Deutschland, aus humanitären Gründen und allfälliger Notwendigkeit, die Solidargemeinschaft der Versicherten auch für notwendigen Zahnbehandlungen aufkommen müssen.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »

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