Flüchtlinge

Sachsens Ärzte für einheitliche Strukturen

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DRESDEN. Der Präsident der sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, hat für bundesweit einheitliche Strukturen bei der Versorgung von Flüchtlingen geworben. Er habe sich mit seinem Anliegen für eine "bessere Vernetzung der Strukturen" inzwischen persönlich an Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) gewandt, erklärte der Allgemeinmediziner beim 26. Sächsischen Ärztetag.

Bodendieck sprach sich in diesem Zusammenhang erneut auch für die Einführung einer speziellen elektronischen Gesundheitskarte für Asylsuchende aus. Sie würde dem Bürokratieabbau dienen und Verwaltungskosten sparen, erläuterte der Kammerpräsident. Außerdem dürfe die Entscheidung, ob einem Mensch der Arztbesuch erlaubt ist, nicht fachfremden Sachbearbeitern überlassen werden.

Trotz dieser Verbesserungsvorschläge zeigte sich Bodendieck allgemein zufrieden mit der Flüchtlingsversorgung in Sachsen. Die Strukturen hätten sich inzwischen konsolidiert und die Menschen würden in den Flüchtlingspraxen der Kassenärztlichen Vereinigung in Dresden, Leipzig und Chemnitz sowohl fach- als auch hausärztlich gut versorgt, sagte Bodendieck.

Er dankte darüber hinaus den vielen Ärzten in seinem Bundesland , die sich nach wie vor ehrenamtlich und unermüdlich um die Asylsuchenden kümmerten. (lup)

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