Ärzte Zeitung online, 21.02.2011

KV-Wahlen 2010/2011 - Serie der "Ärzte Zeitung"

KV-Wahlen 2011 - Serie der "Ärzte Zeitung"

Das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen der Wahlen - nicht nur politisch, sondern vor allem auch bei den Kassenärztlichen Vereinigungen. Die "Ärzte Zeitung" begleitet die Wahlen mit einer Serie und Porträts aus den Regionen.

  • 13.04.2011 – Nord-KV ist nach langen Querelen wieder in ruhigerem Fahrwasser
    Erst nahm der alte KV-Chef seinen Hut, dann lieferten sich seine Nachfolger Dauerscharmützel. Seit drei Jahren aber funktioniert in der KV Schleswig-Holstein die Vorstandsarbeit.
  • 08.04.2011 – In Sachsen-Anhalt hat der Kollektivvertrag immer Vorrang
    In Sachsen-Anhalt hat die KV mit einem dreiköpfigen Vorstand gute Erfahrungen gemacht. Die Körperschaft gilt auch bei Selektivverträgen als erster Ansprechpartner. Nur bei den Honoraren ist die KV noch nicht da, wo sie sein will: Ärzte müssen für gleiches Geld mehr arbeiten als in anderen KV-Regionen.
  • 05.04.2011 – Kleine Saar-KV mit kurzen Dienstwegen
    Konflikte, Proteste oder Revolte? Davon ist in der KV Saarland nichts zu spüren. Gebe es Probleme, so könne jeder Arzt den KV-Chef persönlich anrufen, sagt jedenfalls der Vorsitzende Dr. Gunter Hauptmann.
  • 30.03.2011 – Jurist und Hausarzt regieren in Hannover
    Die KV Niedersachsen steht nach harten Verhandlungen um den Vorsitz und um andere Posten vor einem Neuanfang. Dabei setzt das Duo darauf, alte Verträge einzuhalten und gleichzeitig neue Akzente zu setzen. Ganz besonders wollen sie sich dafür einsetzen, regionale Besonderheiten wieder im Honorar abbilden zu können.
  • 25.03.2011 – Die KV-Welt in Sachsen - eine Harmoniewolke
    Bei der KV Sachsen setzt man auf Stabilität und enge Kooperation mit Kassen und der Bundes-KV. Dominiert wird die kommende Legislatur vom alten Thema: dem drohenden Ärztemangel.
  • 23.03.2011 – Eine Art Neuanfang in Rheinland-Pfalz
    Der neuen rheinland-pfälzischen KV-Chefin Dr. Sigrid Ultes-Kaiser ist es gelungen, für die Vorstandswahl ein breites Bündnis zu schmieden. Harmoniert der dreiköpfige Vorstand dauerhaft, könnte nach vielen Querelen in der Vergangenheit tatsächlich die Sacharbeit langfristig im Vordergund stehen.
  • 18.03.2011 – Transparenz - Kernaufgabe der KV Hessenn
    Eine kurze Analyse der KV-Arbeit in Hessen könnte so lauten: Konfliktbereit nach außen, ge- und verschlossen nach innen. Der Unmut in den eigenen Reihen entsteht vor allem durch lange Bearbeitungszeiten von Anträgen und Widersprüchen. Die KV verspricht Besserung.
  • 16.03.2011 – Nordosten profitiert von starkem KV-Cheff
    Wer nur jammert, schreckt ab. Beharrlich hat Mecklenburg-Vorpommerns KV-Chef Eckert das Honorar seiner Ärzte verbessert. Und Allianzen mit allen Berufsverbänden geschmiedet. Danach sitzt der Feind anderswo: In Berlin und im Westen. Eckert sichert das den Machterhalt.
  • 14.03.2011 – Honorarsegen beschert der KV Berlin Stabilitätt
    Der erste hauptamtliche Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin geht unverändert in die zweite Runde. Die drei Vorstandsmitglieder verweisen auf ein stolzes Ergebnis: Fast 30 Prozent Honorarzuwachs in sechs Jahren und eine sehr viel effektivere Verwaltung.
  • 11.03.2011 – Baden-Württemberg: Eine KV vor dem Turnaround
    Machtwechsel in Stuttgart. Die neuen Chefs Metke und Fechner versprechen Basisnähe und hoffen auf ein Ende des Zentralismus.
  • 09.03.2011 – KVWL: Morbidität vor Ort muss das Honorar definieren
    Eine deutlich stärkere Regionalisierung wünscht sich die KV WestfalenLippe. Entscheidend dafür, wie das Honorar verteilt werden soll, müsse der Versorgungsbedarf vor Ort sein. Selektivverträge können dabei eines der geeigneten Instrumente sein.
  • 07.03.2011 – Durch Spaltung geschwächt - in Bremen regieren die Fachärzte
    Der Streit um Add-on-Verträge hat die Hausärzte in Bremen entzweit. Sie sind damit jetzt von den Fachärzten und deren Wohlwollen abhängig.
  • 02.03.2011 – Thüringens KV-Vorstand setzt auf Eintracht
    Honorarverteilung und Ärztemangel - zwei Themen, die in der KV Thüringen rasant an Bedeutung gewinnen. Für das neue Führungsduo mit Hausärztin Feldmann und Facharzt Schröter ist das Grund genug, alte Grabenkämpfe zu beenden. Sie wollen im Interesse aller an einem Strang ziehen.
  • 28.02.2011 – Brandenburg hat sich längst auf Ärztemangel eingestellt
    Die märkische KV praktiziert eine pragmatische Mischung aus Selektiv- und Kollektivverträgen.
  • 25.02.2011 – Vorstand in Nordrhein ist auch auf Bundesebene bereit für Konflikte
    Die Honorarreform und die Intransparenz des Vergütungssystems haben zum Akzeptanzverlust der KV Nordrhein bei ihren Mitgliedern beigetragen, analysiert der Vorstand. Er will Vertrauen aufbauen und dabei überregionalen Honorar-Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg gehen.
  • 23.02.2011 – In Hamburg ticken die KV-Uhren anders
    Für die einen ist sie völlig unverzichtbar, für die anderen kaum mehr als ein verlängerter Arm des Gesetzgebers: Die KV wird von Hausärzten in Hamburg extrem unterschiedlich wahrgenommen. Einig sind sich die Ärzte in der KV allerdings mit Blick auf Ambulante Versorgungszentren und deren Bedrohungspotenzial.
  • 21.02.2011 – KV Bayerns: Mehr Macht für die Region
    Gut ist, was Bayern nützt. Das Motto der CSU gilt auch für die neue Spitze der KV Bayerns. Denn Bayern blutet für den Morbi-RSA, und bayerische Ärzte haben unter den zentralen Vergütungsregelungen eher gelitten als davon profitiert. Die Marschrichtung des Vorstands: Dezentralisierung, mehr Macht für die Region.

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