Ärzte Zeitung, 29.08.2012

Patientenrechte

Minikosten für die Kassen drauf

BERLIN (jvb). Durch das geplante Patientenrechtegesetz müssen die Krankenkassen ab 2014 mit einem finanziellen Mehraufwand von 720.000 Euro pro Jahr rechnen.

Das geht aus dem Gesetzentwurf der Regierung hervor. Damit sollen Vergütungszuschläge an Kliniken bezahlt werden, die mit dem Aufbau einrichtungsübergreifender Fehlermeldesysteme begründet werden.

Die Regierung geht jedoch davon aus, dass die Fehlermeldesysteme unerwünschte Folgekosten von Behandlungen reduzieren können. Die so erzielten Einsparungen überträfen deutlich die Mehrkosten, heißt es in der Mitteilung.

Zusätzlich entstehe für die gesetzlichen Krankenkassen ein einmaliger Umstellungsaufwand in Höhe von 1.023.000 Euro. Der jährliche Erfüllungsaufwand belaufe sich auf 5.577.505 Euro.

Auswirkungen auf das Preisniveau - insbesondere auf das Verbraucherpreisniveau - erwarte die Regierung nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »