Ärzte Zeitung online, 11.10.2010

CDU will doch an geplantem Gentest-Verbot festhalten

BERLIN (dpa). Die CDU bleibt grundsätzlich bei ihren Plänen für ein Verbot umstrittener Gentests an Embryonen. "Die Leitlinie der CDU gibt unser Grundsatzprogramm vor ­ hier haben wir uns klar für ein Verbot der PID ausgesprochen", sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe am Montag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.

"Für uns Christdemokraten steht der bestmögliche Schutz des ungeborenen Lebens im Vordergrund." Zugleich sagte er, dass eine verfassungsfeste Lösung notwendig sei, die auch im Bundestag eine Mehrheit finde.

Die Zeitung "Die Welt" hatte berichtet, die CDU-Führung wolle von ihrer Ablehnung bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) abweichen, um mit der FDP einen Kompromiss zu finden.

Der Bundesgerichtshof hatte die genetischen Untersuchungen von Embryonen für zulässig erklärt, wenn damit die Weitergabe genetischer Erbkrankheiten verhindert werden soll.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Diabetes-Risiken sind alarmierend häufig

Mehr als 21.000 Passanten in Einkaufszentren haben in den vergangenen zehn Jahren bei der Aktion "Gesünder unter 7" ihr Diabetes-Risiko abklären lassen. Die Ergebnisse sind dramatisch. mehr »

"Man schafft viel"

Anja Junker ist "Ärztin ohne Grenzen": Vier Einsätze in Afrika und Südamerika hat die 43-Jährige für die Organisation absolviert. Manche brachten sie an die Grenze der Erschöpfung. mehr »

Lösung für Hygienemuffel

Ärzte in Kliniken sind anscheinend oft größere Hygienemuffel als ihre Patienten. Denn sie desinfizieren sich seltener die Hände – gerade in sensiblen Bereichen. mehr »