Ärzte Zeitung online, 30.10.2010

Wachsende Zahl der PID-Befürworter in der CDU

FRANKFURT/MAIN (eb). In der CDU wächst offenbar die Zahl der Befürworter für die Präimplantationsdiagnostik (PID). Darunter sind auch prominente Politiker, wie etwa Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Sie stellen sich damit direkt gegen die Linie der Kanzlerin.

Wachsende Zahl der PID-Befürworter in der CDU

Mittels ICSI befruchtete Eizelle: Im Streit um die Diagnostik der so erzeugten Embryonen steigt in der CDU offenbar die Zahl der Befürworter.

© dpa

Innerhalb der CDU gebe es mittlerweile eine ganze Gruppe prominenter Politiker, die für eine Zulassung der PID bei schweren erblichen Vorbelastungen der Eltern ist, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Der Gruppe angeschlossen hat sich demnach neben von der Leyen auch Familienministerin Kristina Schröder.

Die Politiker planen dem Bericht zufolge einen Initiativantrag für den CDU-Parteitag, der Mitte November stattfinden soll. Das Blatt zitiert: "Die PID sollte für Fälle von schwerer erblicher Vorbelastung der betroffenen Eltern in den vom Bundesgerichtshof gezogenen Grenzen weiter zulässig bleiben."

Als Initiatoren des Antrags nennt die Zeitung die beiden parlamentarischen Staatssekretäre Ursula Heinen und Peter Hintze. Hintze sagte der FAS: "Die Zahl prominenter Unterstützer, die die Linie des Bundesgerichtshofs in der PID-Frage für richtig halten, wächst."

Weitere Unterstützer seien die parlamentarischen Staatssekretäre Katherina Reiche und Ole Schröder. Auch der stellvertretende Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Kretschmer, und der ehemaligen CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz gehörten der Gruppe an.

[31.10.2010, 17:42:15]
Dr. Nabil Deeb 
Menschenrecht auf Gesundheit gilt auch für Berlin trotz der verschiedenen Parteilinien. !




Human right to health also applies to Berlin, despite the various party lines. !

In deciding on the approval of preimplantation genetic diagnosis (PGD) and on health care reform, human rights, international law and the fundamental law of the land without limits.


Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Registered Doctors'Association
53140 Bonn / GERMANY



Menschenrecht auf Gesundheit gilt auch für Berlin trotz der verschiedenen Parteilinien.

Bei der Entscheidung über die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) sowie über Gesundheitsreform gelten die Menschenrechte, Internationales Recht und das Grundgesetz des Landes unbeschränkt.



International ist das Menschenrecht auf Gesundheit auch in Europa anerkannt.

In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird in Art. 25 ganz konkret das Recht auf ärztliche Versorgung und Absicherung im Krankheitsfall festgehalten.

Bekräftigt wird das Recht auf Gesundheit im Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Art. 12), die von Europa anerkannt.

Das wichtigste völkerrechtliche Abkommen zum Schutz des Rechts auf Gesundheit ist der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt), an den Deutschland seit 1973 gebunden ist.

Diesem Pakt zufolge versteht man das Recht auf Gesundheit als das Recht eines jeden Menschen auf das für ihn bzw. sie erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit (UN-Sozialpakt, Artikel 12 Absatz 1). Dies verpflichtet den Staat, die Vorraussetzungen zu schaffen, die für eine Person „im Krankheitsfall den Genuss medizinischer Einrichtungen und ärztlicher Betreuung sicherstellen“ (UN-Sozialpakt, Artikel 12 Absatz 2 d).

Im Sinne des UN-Sozialpakts eröffnet das Recht auf Gesundheit einen Anspruch auf Zugang zur bestehenden Infrastruktur der öffentlichen Gesundheitsversorgung. Das Recht auf Gesundheit soll ohne Diskriminierung gewährleistet werden, die Leistungen der gesundheitlichen Versorgung müssen für die Betroffenen bezahlbar sein.

Die rechtliche Möglichkeit allein, gleichberechtigten Zugang zu haben, reicht allerdings nicht aus. Vielmehr soll der Zugang auch tatsächlich (de facto) gewährleistet werden. Das ist nicht der Fall, wenn die Betroffenen von der Wahrnehmung dieses elementaren Rechts in aller Regel wegen strukturell bedingter Hürden absehen.

Menschenrechte sind unveräußerliche Rechte. Sie sind grundsätzlich statusunabhängig und gelten daher auch uneingeschränkt für Frauen, Männer und Kinder. Der Gesundheitszustand eines Menschen ist von elementarer Bedeutung für ein Leben in Würde.


Im Jahr 2000 haben 189 Staaten in den Millennium Development Goals (MDG) eine klare Aussage zu den globalen Gesundheitszielen getroffen und eine Kehrtwende in der globalen Gesundheit gefordert.


UNO Menschenrechtsabkommen :-

Pakt I (Sozialrechte) :

Art. 12:

(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf das für ihn erreichbare Höchstmass an körperlicher und geistiger Gesundheit an.

(2) Die von den Vertragsstaaten zu unternehmenden Schritte zur vollen Verwirklichung dieses Rechts umfassen die erforderlichen Massnahmen
(a) zur Senkung der Zahl der Totgeburten und der Kindersterblichkeit sowie zur gesunden Entwicklung des Kindes;

(b) zur Verbesserung aller Aspekte der Umwelt- und der Arbeitshygiene;

(c) zur Vorbeugung, Behandlung und Bekämpfung epidemischer, endemischer, Berufs- und sonstiger Krankheiten;

(d) zur Schaffung der Voraussetzungen, die für jedermann im Krankheitsfall den Genuss medizinischer Einrichtungen und ärztlicher Betreuung sicherstellen.



Solange Menschen und ihre Regierungen nicht in ihrem Herzen und in ihrem Geist als Gleiche miteinander umgehen, werden die internationalen Dokumente wie die

sog. „“ Allgemeine Erklärung der Menschenrechte „“


in unserer Wissenschaftsgesellschaft nicht viel ändern.!!!




Menschenrecht auf Gesundheit gilt auch für Berlin trotz der verschiedenen Parteilinien. !

Bei der Entscheidung über die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) sowie über Gesundheitsreform gelten die Menschenrechte, Internationales Recht und das Grundgesetz des Landes unbeschränkt.


Human right to health also applies to Berlin, despite the various party lines. !

In deciding on the approval of preimplantation genetic diagnosis (PGD) and on health care reform, human rights, international law and the fundamental law of the land without limits.


droit à la santé de l'homme s'applique également à Berlin, malgré les lignes des divers partis. !

En se prononçant sur l'approbation du diagnostic génétique préimplantatoire (DPI) et sur la réforme des soins de santé, les droits de l'homme, droit international et la loi fondamentale du pays sans limites.


Människors rätt till hälsa gäller också till Berlin, trots de olika partigränserna. !

Vid beslut om godkännande av preimplantatorisk genetisk diagnostik (PGD) och om sjukvårdsreformen, mänskliga rättigheter, internationell rätt och grundläggande lagen i det land utan gränser.


Menneskerett å helse gjelder også til Berlin, til tross for ulike partilinjene. !

Ved avgjørelsen av om godkjenning av preimplantation genetisk diagnostikk (PGD) og på helsetjenester reform, menneskerettigheter, internasjonal rett og de grunnleggende loven i landet uten grenser.




Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association .

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

&

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 10 01 35
53439 Bad Neuenahr / GERMANY

e.mail: doctor.nabil.deeb.pmi.germany@googlemail.com

or

e.mail: doctor.nabilabdulkadirdeeb@googlemail.com
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