Ärzte Zeitung, 06.12.2013

Vernetzung

AOK Bayern bietet Ärztenetzen Benchmark

Die AOK Bayern ermöglicht Ärzten, die sich zu Praxisnetzen zusammengeschlossen haben, jetzt erstmals einen Vergleich ihrer Versorgungsqualität mit anderen Netzen und mit dem landesweiten Durchschnitt.

Die Analyse basiert auf den Routine-Daten von mehr als 65.000 AOK-Versicherten, die seit mehreren Jahren in sechs bayerischen Netzen von 272 Hausärzten und 266 Fachärzten betreut werden. Die Ergebnisse können die Netze für ihr internes Qualitätsmanagement nutzen.

Die Auswertung erfolgt im Rahmen des bundesweiten Projekts "Qualität in Arztnetzen - Transparenz mit Routinedaten" (QuATRo) des AOK-Bundesverbandes.

"So entsteht kein zusätzlicher Dokumentationsaufwand für die beteiligten Ärzte". Die Daten sollen für jedes einzelne Netz die Stärken und Schwächen transparent machen.

"Damit haben wir die Chance, uns einerseits immer weiter zu entwickeln und andererseits auf einer nachvollziehbaren Basis die gute Arbeit der Arztnetze der Fach- und allgemeinen Öffentlichkeit zu präsentieren", so Dr. Veit Wambach, Vorsitzender der Agentur deutscher Arztnetze (ADA) und Initiator des Arztnetzes QuE in Nürnberg, dem ersten von derzeit elf bayerischen Arztnetzen mit AOK-Vertrag.

Die Auswertung erfolgt im Rahmen des bundesweiten Projekts "Qualität in Arztnetzen - Transparenz mit Routinedaten" (QuATRo) des AOK-Bundesverbandes. Daran beteiligen sich auch die AOK Rheinland/Hamburg und die AOK Nordost. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »