Ärzte Zeitung, 19.10.2015

Sachsen

Bessere Vergütung für Kinder- und Jugendpsychiater

Kinder- und Jugendpsychiater werden wie jede Facharztgruppe in Sachsen aus einem gedeckelten Honorartopf vergütet. Dabei sind sie laut der KV Sachsen in dem Bundesland die einzige Facharztgruppe, für die es in weiten Teilen noch eine Unterversorgung gibt.

Jeder neue Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der sich niederlässt, muss aus dem gedeckelten Honorartopf vergütet werden, der den bereits niedergelassenen Fachärzten zur Vergütung bereitsteht. Die AOK Plus hat darauf reagiert und sich mit der KV Sachsen auf eine Verbesserung der Vergütung geeinigt.

Die AOK zahlt seit dem 1. Oktober den Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Sachsen für ihre Versicherten einen Zuschlag für Gesprächsleistungen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »