Ärzte Zeitung, 28.11.2016

Gesundheitsförderung

AOK Vorreiter bei Gesundheit in Betrieben

Mehr als 4800 Betriebe mit insgesamt über 511.000 Beschäftigten: Die AOK investiert viel in die Betriebliche Gesundheitsförderung – und ist damit Vorreiter unter den Kassen.

BERLIN. Von individuellen Trainingsprogrammen gegen Stress oder für die Rückengesundheit über Tipps für gesunde Arbeitsplatzgestaltung bis hin zu Selbsttests: Unter www.aok-business.de finden Berufstätige und ihre Arbeitgeber umfangreiche Informationen rund um das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz.

"Rückenaktiv im Job" heißt beispielsweise ein Programm, das umfassende Informationen zur Rückengesundheit bietet und per Video Übungen für einen gesunden Rücken am Arbeitsplatz zeigt. Unter der Überschrift "Unternehmen in Balance" stehen im Internet Informationen darüber, wie Chefs zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter beitragen können. Ferner gibt es dort Anregungen zum Stressabbau sowie Trainingsangebote für eine bessere Fitness.

Die AOK ist im Rahmen ihrer Präventionsprogramme seit Jahren in der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) aktiv. So hat die Kasse 2014 in acht von elf Branchen jeweils mehr als die Hälfte aller BGF-Projekte begleitet.

Damit hat sie in mehr als 4800 Betrieben mehr als 511.000 Beschäftigte direkt erreicht, während die übrigen gesetzlichen Krankenversicherungen zusammen 703.400 Beschäftigte ansprachen. Die Projekte sind auf nachhaltige Wirksamkeit ausgelegt und werden regelmäßig mit Blick auf ihren Erfolg überprüft. So wurden 66,4 Prozent aller AOK-Projekte in Settings und 81,7 Prozent aller BGF-Projekte der Kasse 2014 evaluiert.

Bei den anderen gesetzlichen Krankenkassen war dies nur bei 50,9 (Setting-Ansatz) beziehungsweise 62,3 Prozent (BGF) der Projekte der Fall. Die Ausgaben der AOK dafür betrugen im Berichtsjahr 1,02 Euro je Versicherten, bei den anderen gesetzlichen Kassen 0,93 Euro. Insgesamt erreichten die gesetzlichen Kassen 2014 mit ihren Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Primärprävention 5,1 Millionen Menschen direkt und wendeten dafür 293 Millionen Euro auf.

Pro Versicherten entspricht dies 4,16 Euro. Separat betrachtet investierte die AOK fünf Euro je Versicherten in Präventionsangebote. (Ebert-Rall)

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