Ärzte Zeitung, 19.06.2009

Herpesgefahr durch kontaminierte Textilien?

NEU-ISENBURG(jup). Wissenschaftler des Instituts für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten konnten mit Hilfe molekularbiologischer Analytik die starke Haftung von Herpes-simplex-Viren (HSV 1) an Textilien nachweisen. In einem Versuch wurden kleine Textillappen mit Viruspartikeln aus einer HSV-1-Suspension kontaminiert.

Auch nach zwei Tagen waren die Viren bei Raumtemperatur noch auf dem Textil vorhanden: Eine Ansteckung kann auch über Handtücher, Servietten sowie Geschirr- und Reinigungstücher erfolgen, mit denen sich zuvor ein Herpes-Infizierter abgetrocknet hat.

Lesen Sie dazu auch:
Bei Lippenherpes an Sonnenschutz denken!
Herpes-Viren haben eine weit verzweigte Großfamilie

Lesen Sie dazu auch kurz notiert:
Mit Homöopathie gegen Herpes labiales
Melissenextrakt doppelt wirksam gegen HSV-1
Mit praktischen Tipps gegen die Herpesattacke

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »