Ärzte Zeitung, 01.12.2011

"Politik verlässt den Weg der Kostendämpfung"

BERLIN (af). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die Verabschiedung des Versorgungsstrukturgesetzes positiv aufgenommen.

"Wir begrüßen die Ansätze des Gesetzes, die der Sicherung der ambulanten Versorgung insbesondere im ländlichen Raum dienen", sagte KBV-Chef Dr. Andreas Köhler.

Die Politik verlasse damit endlich den Weg der Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Damit kämen aber nicht automatisch auf die Schnelle neue Ärzte aufs Land.

Das von KBV und der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände entwickelte Arzneimittelkonzept hat es ins Gesetz geschafft.

"Das Modellvorhaben ist eine große Chance für unser Konzept", sagte Dr. Carl-Heinz Müller. Damit wolle die KBV künftig Richtgrößenprüfungen und Regresse ablösen.

Lesen Sie dazu auch:
Bundestag beschließt Ärzte-Motivation
Die Debatte im Bundestag zum Nachlesen
Der Standpunkt: Ein Gesetz der Möglichkeiten
Reaktionen - SPD-Länder wollen Ärztegesetz ablehnen
Reaktionen - BPtK: "Präzise Bedarfsplanung für Psychotherapeuten"
Reaktionen - Hausärzteverband sieht verpasste Chancen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »