Ärzte Zeitung, 28.04.2008

Brandenburg setzt auf Impfungen

POTSDAM (ami). Zu einer weiteren Verbesserung des Impfschutzes von Kindern und Jugendlichen hat Brandenburgs Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler aufgerufen. Brandenburg nehme zwar bei den Impfraten einen Spitzenplatz ein. Nachholbedarf sieht die Ministerin jedoch bei den Auffrischimpfungen für Jugendliche.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums liegen die Impfraten der Einschüler im Jahr 2007 in Brandenburg für Keuchhusten bei 97 Prozent und für Hepatitis B bei 94 Prozent.

"Diese Ergebnisse sprechen für den Erfolg der gemeinsamen Bemühungen von niedergelassenen Ärzten und Öffentlichem Gesundheitsdienst in unserer Region", sagte Ziegler. Impflücken bestünden jedoch bei den Brandenburger Jugendlichen. Ärzte sollten ihre jungen Patienten deshalb besonders an die Auffrischungsimpfungen erinnern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »