Ärzte Zeitung, 09.05.2008

Selbsthilfe in NRW erhält 3,5 Millionen Euro

KÖLN (las). Die gesetzlichen Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen stellen rund 3,5 Millionen Euro für die gemeinsame Förderung der Selbsthilfegruppen zur Verfügung.

Laut Gesetz muss jede Krankenkasse 0,56 Euro pro Versicherten zur Verbesserung der Selbsthilfe aufwenden. Auf Landesebene fließt die eine Hälfte dieses Betrags in einen gemeinsamen Etat der Krankenkassen, die andere Hälfte stellen die Kassen für die individuelle Förderung von Projekten bereit. Aus dem gemeinsamen Selbsthilfe-Topf von rund 3,5 Millionen Euro in NRW haben die Krankenkassen abhängig von der Einwohnerzahl regionale Budgets für die Arbeit vor Ort festgelegt.

"Auf Kreis- und Stadtebene bilden die Kassen mit Vertretern von Selbsthilfegruppen Arbeitsgemeinschaften, die gemeinsam über die Vergabe der Fördergelder entscheiden", erläuterte Karl-Josef Steden von der AOK Westfalen-Lippe. Für die individuelle Projektförderung dagegen stellen Selbsthilfegruppen den Antrag direkt bei einer Kasse, die dann über die Vergabe der Gelder entscheidet.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16134)
Organisationen
AOK (6864)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »