Ärzte Zeitung online, 19.08.2008

AOK: Beitragssätze bleiben bis Jahresende stabil

BONN (dpa). Die Beitragssätze bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) bleiben bis zum Jahresende stabil. In den ersten sechs Monaten habe es einen Überschuss von rund 10 Millionen Euro gegeben, sagte der stellvertretende Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Herbert Reichelt, am Dienstag in Bonn.

Im zweiten Halbjahr würden die Kassen noch deutlicher schwarze Zahlen schreiben. Damit könnten die Überschüsse wie geplant für den zügigen Abbau der Verbindlichkeiten eingesetzt werden.

Bei den 15 AOK in Deutschland gibt es rund 17,5 Millionen Mitglieder und 24 Millionen Versicherte. Der Beitragssatz liegt im Schnitt derzeit bei 14,33 Prozent (ohne Zusatzbeiträge).

Die AOK würden den vom Gesetzgeber geforderten Abbau aller Verbindlichkeiten bis zum Jahresende sicher erreichen, erklärten die Verwaltungsratsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Fritz Schösser und Volker Hansen. Zur Vorbereitung auf den Gesundheitsfonds hatte der Gesetzgeber Ende 2006 die Krankenkassen darauf verpflichtet, schuldenfrei ins Jahr 2009 zu starten.

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