Ärzte Zeitung online, 17.10.2008

Ulla Schmidt: Neuer Kassenbeitrag kann länger stabil bleiben

BERLIN (dpa). Der neue Einheitsbeitrag der Krankenkassen kann nach Ansicht der Gesundheitsministerin längere Zeit stabil bleiben. "Es ist jetzt Aufgabe der Kassen, das Geld der Versicherten und Arbeitgeber effizient und effektiv einzusetzen", sagte Schmidt dem "Mannheimer Morgen" (Samstag).

"Wenn sie das machen, kann das Geld lange reichen." Trotz Finanzkrise und lahmender Konjunktur sieht sie vorerst keine finanziellen Risiken für die Krankenkassen. Schmidt kritisierte einige Kassen wegen deren Forderung nach Verschieben des Fonds-Starts. "Es ist den Kassen offensichtlich ein Dorn im Auge, dass sie künftig (...) begründen müssen, wenn sie mit dem Geld nicht auskommen."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »