Ärzte Zeitung online, 21.11.2008

Viele Rückkehrer in Krankenversicherung können Beitrag nicht zahlen

BERLIN (dpa). Viele Rückkehrer in die gesetzliche Krankenversicherung können ihre Beiträge nicht bezahlen. Das treffe für 52 000 der 95 000 Neumitglieder zu, die seit April 2007 in die gesetzliche Krankenversicherung zurückgekehrt sind, teilte die Linke- Fraktion mit und berief sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf ihre Anfrage.

Die Versicherten hätten dann die Wahl, sich zu verschulden oder ihren Versicherungsschutz zu verlieren, so die Linke am Freitag in Berlin. Den Krankenkassen entstanden demnach von April 2007 bis April 2008 Beitragsausfälle von durchschnittlich 1800 Euro pro Mitglied. Knapp 80 000 Menschen seien noch ganz ohne Versicherung. Seit der Gesundheitsreform 2007 müssen die Krankenversicherungen ihre ehemaligen Mitglieder wieder aufnehmen.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16128)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »