Ärzte Zeitung online, 17.02.2009

Zahl der Krankenkassen sinkt weiter

BERLIN (dpa). Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen wird in Kürze auf 197 und damit unter die Schwelle von 200 sinken. Die BKK Essanelle fusioniere zum 1. April mit zwei anderen Betriebskrankenkassen, berichtete die "Bild"-Zeitung am Dienstag.

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) mit ihren 1,9 Millionen Versicherten nehme die BKK Allianz mit 100 000 Versicherten zum 1. April auf sowie am 1. Juli die Metro BKK. KKH- Chef Ingo Kailuweit sagte der Zeitung: "Die Zusammenschlüsse bilden erst den Auftakt für den Ausbau unserer Marktmacht."

Derzeit gibt es noch 201 Kassen. Der Präsident des Bundesversicherungsamtes, Josef Hecken, erwartet rund 20 Fusionen bei den kleineren und mittleren Kassen - eine "Elefantenhochzeit" zwischen großen Kassen sei nicht absehbar, hatte er der Deutschen Presse-Agentur gesagt.

Lesen Sie dazu auch:
BVA-Chef Hecken rechnet mit weiteren Fusionen unter den Krankenkassen
Amtspräsident Hecken erwartet 30 bis 40 Kassen-Fusionen im laufenden Jahr

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »