Ärzte Zeitung online, 21.04.2009

Ulla Schmidt froh über Ärztehonorar-Regelung

BERLIN (dpa). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Fortschritte zur Lösung des Streits über die Ärztehonorare begrüßt. Der für die Honorarverteilung zuständige Bewertungsausschuss mit Vertretern von Ärzteschaft und Krankenkassen sei "ein gutes Stück vorangekommen", sagte Schmidt der "Financial Times Deutschland" (Dienstag).

Ausdrücklich positiv zu bewerten sei, dass Psychiater ab Juli einzelne Gesprächs- und Betreuungsleistungen außerhalb der gedeckelten Quartalspauschale abrechnen könnten. "So wird eine gesonderte Vergütung möglich. Und dies dürfte dazu beitragen, eine gute Versorgung psychisch kranker Menschen zu erreichen."

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen hatten sich am Montag darauf verständigt, das Regelwerk nachzujustieren. Die Änderungen sollen zum 1. Juli greifen. Konkret geht es darum, dass bestimmte ärztliche Leistungen aus dem finanziell gedeckelten Regelleistungsvolumen (RLV) herausgenommen werden. Dazu gehören etwa Gesprächsleistungen der Psychiater. Auch sollen die kritisierten Durchschnittspauschalen für spezielle Praxisformen und medizinische Versorgungszentren angehoben werden.

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Neuer Zuschnitt bei zu knappen Regelleistungsvolumen

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