Ärzte Zeitung, 07.05.2009

Kanzlerin fordert Kassen zu SAPV-Verträgen auf

BOCHUM (ine). Die Bundesregierung will sich dafür einsetzen, dass künftig mehr Verträge zur Spezialisierten Sterbebegleitung (SAPV) zwischen Palliativteams und Kassen geschlossen werden. "Die Kassen müssen sich bewegen", heißt es in einem Schreiben des Bundespresseamtes an den Palliativmediziner Dr. Matthias Thöns in Bochum.

Er hatte sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und um ein Machtwort gebeten. Es gebe - trotz der klaren gesetzlichen Regelung - "offensichtlich derzeit noch Defizite", heißt es in dem Antwortschreiben. Die Gesundheitsministerin wolle sich dafür einsetzen, dass endlich mehr Verträge zur palliativen Versorgung geschlossen werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »