Ärzte Zeitung, 02.07.2009

AOKen Berlin und Brandenburg fusionieren

BERLIN/TELTOW (ami). Die Fusion der AOKen Berlin und Brandenburg zum 1. Januar 2010 ist beschlossene Sache (wir berichteten kurz).

Die neue Krankenkasse wird mit über 1,3 Millionen Versicherten und rund 4200 Mitarbeitern zur größten Krankenkasse der Region. Bundesweit zählt sie zu den 15 größten Kassen. Ihr Hauptsitz soll Potsdam werden, die Pflegekasse wird ihren Sitz in Berlin haben. Das Netz der 72 Servicecenter soll komplett bestehen bleiben. Auch Stellenabbau ist nicht geplant, weil die beiden Kassen auf Wachstumskurs sind.

Seit Jahresbeginn zählen sie über 20 000 Versicherte mehr. "Allein schon aus diesem Grund wird es keinen fusionsbedingten Personalabbau geben. Im Gegenteil: Mit einer klaren Wachstumsperspektive werden wir sogar neue Arbeitsplätze in der Region schaffen können", so der amtierende Vorsitzende der AOK Berlin Werner Felder.

Neuer Vorsitzender der AOK Berlin-Brandenburg wird der bisherige Brandenburger AOK-Chef Frank Michalak. Der Fusionsbeschluss liegt den Aufsichtsbehörden beim Berliner Senat und der Landesregierung Brandenburg zur Genehmigung vor.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16128)
Organisationen
AOK (6864)
Personen
Frank Michalak (67)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »