Ärzte Zeitung, 09.07.2009

Gesundheitsförderung in der Schule und in Kitas

Nordrhein-Westfalen unterstützt Vorsorgeprogramme für Kinder und Betreuer

KÖLN (acg). Die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer hat mit Vertretern mehrerer Sozialversicherungsträger ein Landesprogramm "Bildung und Gesundheit" vereinbart.

Das mit 1,3 Millionen Euro ausgestattete Projekt unterstützt Schulen und Kindertagesstätten dabei, Ideen zur Gesundheitsförderung und -vorsorge umzusetzen. An dem Programm beteiligen sich unter anderem die Barmer, die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und die AOK Westfalen-Lippe. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Landesprogramms übernimmt die Universität Düsseldorf.

Fortbildung auch für Erzieher und Lehrer.

Beratungen und Fortbildungen sollen Lehrkräften und Erzieherinnen dabei helfen, Themen wie gesunde Ernährung, sportliche Betätigung oder Umgang mit Suchtmitteln mit Kindern und Jugendlichen zu besprechen und umzusetzen.

"Wir wollen gemeinsam in unseren Schulen ein Umfeld schaffen, das sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Gesundheit fördert", sagte Sommer. Das Ministerium will aber auch Maßnahmen für das Wohlbefinden der Lehrkräfte und Erzieherinnen unterstützen, denn sie leiden besonders häufig unter hohen psychischen -und bei Erziehern auch körperlichen - Belastungen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

16:10 Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »