Ärzte Zeitung, 02.11.2009

Mitglieder schulden Kassen 630 Millionen Euro

BERLIN (ble). Die mit der schwarz-roten Gesundheitsreform zum 1. April 2007 eingeführte uneingeschränkte Versicherungspflicht hat bei den Kassen zu Beitragsrückständen in dreistelliger Millionenhöhe geführt: Bis zum 31. März dieses Jahres hätten sich offene Forderungen in Höhe von 198,4 Millionen Euro ergeben, bestätigte eine Sprecherin des GKV-Spitzenverbands in Berlin.

Bei den freiwillig Versicherten beliefen sich die Beitragsrückstände sogar auf 431,9 Millionen Euro. Allerdings geht ein Teil der Verbindlichkeiten bei dieser Gruppe schon auf die Zeit vor dem 1. April 2007 zurück.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16133)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Ein Erklärbuch für Kinder

Dagmar Eiken-Lüchau hat eine Tochter mit Autismus-Störung. Um anderen Kindern das Thema zu erklären, hat die Mutter ein Buch geschrieben. mehr »