Ärzte Zeitung online, 25.11.2009

Umfrage: Krankenkassen bei jedem Zweiten ein Aufregerthema

NEU-ISENBURG (nös). Beinahe jeder zweite Deutsche hat sich schon einmal über seine Krankenkasse geärgert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Nürnberger Marktforschers GfK im Auftrag der "Apotheken Umschau" hervor.

Vor allem bürokratische Hürden würden unter den Versicherten für Unmut sorgen, teilt die "Apotheken Umschau" mit. 13,6 Prozent der befragten 2014 Bundesbürger gaben das an. Etwa gleich viele hätten sich über größere Beitragserhöhungen geärgert. Außerdem seien zu lange Bearbeitungszeiten und nicht erstattete Therapien Aufregerthemen.

Unter den Privatversicherten sei die Verärgerung über höhere Prämien sogar noch größer. Fast jeder Fünfte (19,5 Prozent) hätten Erhöhungen moniert. Und immerhin jedem Sechsten dauere die Bearbeitung von Anfragen zu lange. Dennoch scheinen Versicherte von Privatassekuranzen weitgehend zufrieden mit den Therapieangeboten: Nur einer von siebzehn (5,8 Prozent) habe die Therapiewahl moniert.

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