Ärzte Zeitung online, 27.11.2009

Höhere Beiträge für Privatversicherte

BERLIN (dpa). Mitglieder von privaten Krankenversicherungen müssen ab Januar deutlich höhere Beiträge bezahlen. Das berichtet der Berliner "Tagesspiegel" in seiner Freitagsausgabe.

Die Debeka erhöhe demnach ihre Prämien erstmals seit vier Jahren - um durchschnittlich fünf Prozent. Beim Deutschen Ring liegt der durchschnittliche Anstieg bei 5,5 Prozent. Damit befinden sich beide Gesellschaften im Mittelfeld der angekündigten Prämienerhöhungen.

Die zweitgrößte deutsche Privatkrankenkasse, die DKV, erhöht die Beiträge um durchschnittlich acht Prozent. Dagegen kämen die Kunden der Allianz mit einer Beitragserhöhung von unter drei Prozent noch vergleichsweise glimpflich davon. Bei der Axa verteuerten sich die Prämien im Schnitt um 3,9 Prozent, bei der Signal um 3,6 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »